OSZ

Die Kunst des Erzählens

Stern­stun­de an der Elinor-Ostrom-Schu­le – Sal­ly Pe­rel er­zählt von sei­nen Er­leb­nis­sen im Nazi-Staat. Be­ein­dru­ckend. Per­fekt!

250 Schü­ler_innen aus ver­schie­de­nen Bil­dungs­gän­gen lausch­ten am 29. Septem­ber zwei Stun­den in der Men­sa den Wor­ten des heu­te 92 Jäh­ri­gen und er­fuh­ren von ihm per­sön­lich, was er im Nazi-Staat er­leb­te, wie er sich fühl­te und wie er als jü­di­scher Mit­bür­ger der Ver­fol­gung ent­kam. Dabei legte er auch seine Gefühle offen, beschrieb seine Zerrissenheit und den inneren Kampf, den der „Hitlerjunge Jupp“, wie er genannt wurde, mit dem „Juden Sally“ austrug.

Als Mitglied der Hitlerjugend war es Sally Perel gelungen, seine jüdische Identität zu verbergen und den Nationalsozialismus zu überleben. Seine Eltern wurden im Ghetto von Lodz ermordet.

Seine Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“ machte Perel einem breiten Publikum bekannt. Sie wurde 1990 unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt.

Sally Perel ist einer der letzten Überlebenden des Holocaust. Er ist seit zwanzig Jahren in jedem Jahr für einige Wochen auf Lesetouren in Deutschland unterwegs, um seine Erlebnisse im Nazistaat vor allem der jungen Generation näher zu bringen und sie aufzufordern, Ras­sis­mus und Fremd­en­feind­lich­keit nie­mals zu to­le­rie­ren.

Die Schü­ler_innen, die gespannt zugehört hatten, bedankten sich bei Sally Perel mit einem langen Applaus.

Wir be­dan­ken uns bei einem alten Freund für die per­fek­te Ge­schichts­stunde. (Kel)

Projekt Juniorwahl

Am Donnerstag, dem 21.09.2017, stellte die Juniorwahl in der Elinor-Ostrom-Schule einen besonderen Abschluss unserer politischen Wochen zur Vorbereitung auf die Bundestagswahlen dar. Mit Plakaten und direkten Wahlbenachrichtigungen wurden alle Klassen und Lehrkräfte zum Wählen aufgefordert.

Auch auf Facebook warben die Schüler_innen, die die Juniorwahl organisiert haben, für die Stimmabgabe, um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. Die Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt zur politischen Bildung an Schulen. Nach einer unterrichtlichen Vorbereitung bildet ein real simulierter Wahlakt parallel zu Bundestagswahlen, Landtagswahlen und Europawahlen den Projekthöhepunkt.

Zweimal berichteten Reporter der Deutschen Welle für je 15 Minuten live aus dem Wahllokal in der Mensa.

Auch an unserem zweiten Schulstandort in der Pappelallee wurde die Juniorwahl durchgeführt.

Die fleißigen Wahlhelfer_innen überprüften die Identität der Wähler_innen, verteilten Stimmzettel und zählten schließlich 668 abgegebene (gültige) Schüler_innenstimmen aus.

Anders als bei der realen Wahl durften alle Schüler_innen unabhängig vom Alter und der Nationalität wählen. (Kel)

Die DirektkandidatInnen des Wahlkreises 83 zu Gast an der Elinor-Ostrom-Schule

„Was unterscheidet die Parteien eigentlich voneinander?“ Diese Frage stellen sich vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 nicht nur viele SchülerInnen und Auszubildende.

Um uns einer Antwort anzunähern und unserem politischen Bildungsauftrag zu genügen, hatten wir die DirektkandidatInnen des Wahlkreises „Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost“ am 15. September zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. So stellten sich Pascal Meiser (Die Linke), Cansel Kiziltepe (SPD), Erik Marquardt (Bündnis 90/Die Grünen), der die verhinderte Canan Bayram vertrat, und Athanasia Rousiamani-Goldthau (FDP) den Fragen der vier ModeratorInnen und den Fragen aus dem Plenum. Timur Husein (CDU) fehlte leider unentschuldigt.

Gestritten wurde vor etwa 250 SchülerInnen und Auszubildenden beispielsweise über den Klimawandel, die Energiewende, die Migration, die innere Sicherheit, den Wohnungsbau und weitere sozialpolitische Aspekte. In einer lebhaften Diskussion wurden kontroverse Positionen, aber auch Gemeinsamkeiten deutlich. Am Ende stand der Appell der Politiker, wählen zu gehen und eine demokratische Partei zu unterstützen.

Ein erstes Feedback unter den Jugendlichen hat gezeigt: Die Diskussion war nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine echte Orientierungshilfe!

Dank gilt den SchülerInnen aus der gymnasialen Oberstufe, die bei der Vorbereitung der Veranstaltung aktiv waren. Und ein großes Lob geht an Antonia, Ella, Sandro und Wido für die souveräne Moderation! (Lam)

Besuch von Stefan Liebich an der Elinor-Ostrom-Schule

In der Woche vom 11.09. bis 15.09.2017 fanden an unserer Schule mehrere Veranstaltungen zur Wahl des deutschen Bundestags statt.

Nach den Jugendverbänden am Montag besuchte am Dienstag der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Pankow, Stefan Liebich, die Elinor-Ostrom-Schule. Dies hat Tradition: Die Schule lädt im Rahmen der politischen Bildung vor jeder Wahl nicht nur die Jugendverbände der Parteien, sondern immer auch prominente Politiker ein, die unter dem Motto „Wählen gehen, Demokratie stärken!“ den Schülern Rede und Antwort stehen. In den vergangenen Jahren waren unter anderem Christian Lindner, Renate Künast, Cem Özdemir, Wolfgang Thierse und Philipp Rösler zu Gast - dieses Mal Stefan Liebich, der den Schülern zu den für die bevorstehenden Wahlen relevanten Themen, aber auch zu anderen Themen Rede und Antwort stand.

Die Themenpalette erstreckte sich von der Wohnungsknappheit in Berlin, der Offenhaltung des Flughafens Tegel, der Steuerpolitik bis zur Türkei- und Migrationspolitik der Bundesregierung. Zu allen angesprochenen Themen stellte Stefan Liebich natürlich auch seine Position und die seiner Partei dar.

Liebich rief die Schülerinnen und Schüler auf, auf jeden Fall wählen zu gehen und damit von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Er verwies dabei auf die Menschen, denen eine freie Wahl verwehrt bleibt und die sich nach den Möglichkeiten in den demokratischen Ländern sehnen. (Kel)

Jugendverbände der Parteien zu Gast an der Elinor-Ostrom-Schule

Wie vor jeder Wahl waren auch vor der Bundestagswahl 2017 die Jugendverbände der Parteien zu Gast an der Elinor-Ostrom-Schule. Die Schülerinnen und Schüler informierten sich an beiden Schulstandorten in den Pausen auf dem Schulhof zu den für die Wahlentscheidung relevanten Themen wie Zuwanderung, Wohnungsbau und Mietpreise, Bildung, Digitalisierung, Sozial- und Steuerpolitik.

Im zweiten und dritten Unterrichtsblock gingen die Vertreter der Jugendverbände in die Unterrichtsräume und stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schülern. Dazu wurde der jeweilige Unterricht unterbrochen. Auch hier erstreckte sich die Themenpalette von bezahlbaren Mieten über die Offenhaltung des Flughafens Tegel bis zur Frage, warum man überhaupt wählen gehen solle, da sich sowieso nichts ändere. Dem widersprachen alle Jugendvertreter. Mit ganz unterschiedlichen Argumenten und Erfahrungen unterstrichen die jungen Vertreter ihrer Parteien die Wichtigkeit des Wählens für unsere Demokratie.

Ziel war, neben der inhaltlichen Information, die Schülerinnen und Schüler davon zu überzeugen, auf jeden Fall wählen zu gehen, sie davon zu überzeugen, dass es nicht reicht, nur zu denken, sondern auch zu handeln, nicht bloß zuzuschauen, sondern sich einzumischen, sei es aktiv in einer Partei oder durch die Stimmabgabe. Dazu riefen auch alle Vertreter der Jugendverbände mit dem Hinweis auf, dass Wahlen und Demokratie nicht selbstverständlich seien, sondern auch durch die Teilnahme an den Wahlen immer wieder verteidigt und gelebt werden müssten.

„Angenehm, unaufdringlich, charmant“ – so beschrieben im Anschluss die Schülerinnen und Schüler die jungen Politiker. (Kel)

Aktuelle Termine

Tag der offenen Tür


Elinor-Ostrom-Schule auf

Nominierung 2014

Neuigkeiten Projekt "OSZ for Africa":

Aktuelle Daten unserer Solaranlage:

 


Hinweis: Der Wiederholerkurs WiSo ist eingestellt.


TERP10 2018:
15.01.2018 - 26.01.2018
Prüfung: 29.01.2018

QR-Codes (vCard)

Kontaktdaten unserer Schulstandorte:
Mandelstraße Pappelallee
Facebook Google Plus YouTube   Spanische Flagge Englische Flagge Polnische Flagge