OSZ

Schüler der Ostrom-Humboldt-Oberstufe erreichten den 1. und 2. Platz des diesjährigen Planspielwettbewerbs

„Gründen Sie mit Ihrem Team ein Unternehmen in Santa Beach, das Surfbretter produziert, und übertrumpfen Sie die Mitbewerber“. So lautete die Aufgabe des diesjährigen Planspielwettbewerbs, welchen die Hermann-Scheer-Schule jedes Jahr einmal ausrichtet, an dem Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse aus drei verschiedenen Oberstufenzentren teilnahmen.

An drei Tagen im März mussten die 5 Teams ihr unternehmerisches Denken und Handeln unter Beweis stellen. Nachdem der erstellte  Businessplan in einem Bankgespräch verteidigt wurde, mussten die Gründer sich Runde für Runde durch  fundierte Marketing-, Personal- und Produktionsentscheidungen gegeneinander behaupten und versuchen, auch in Krisenzeiten im fiktiven Santa Beach, die Konkurrenten in Gewinn und Marktanteilen auszustechen.

Zwei Teams der Ostrom-Humboldt-Oberstufe,  aus dem Profil StartUp, haben sich der Aufgabe gestellt und den 1. und 2. Platz gewonnen.

Die Schüler Jan Erik Born, Anton Lembcke, Luca Elias Wolff und Richard Schneider konnten sich am Ende mit ihrem Unternehmen „Surface“ gegen die Konkurrenz durchsetzen. Den 2. Platz belegten die Schüler Til Bamberger, Marc Sänger und Tim Eckstein.

Wir gratulieren ganz herzlich! (Kath)

Planspielwettbewerb

 

Streetball-Turnier 2k18: Ein sportliches Eventmanagementprojekt

Am Freitag, 02.02.2018, füllte sich die Sporthalle in der Kniprodestraße der Elinor-Ostrom-Schule mit sportbegeisterten Schülern der vollzeitschulischen Klassen. Sie wurden von der SFD 161 empfangen, die Ausrichter des Streetball-Turniers waren und sich wochenlang auf diesen Tag vorbereitet hatten. Neben der Sponsorensuche und der Planung des Caterings, wurde der Spielplan entworfen, die Tombola vorbereitet, Urkunden ausgedruckt und die richtige Playlist erstellt. 

Vor den ersten Spielen stärkten sich die Teams und Zuschauer mit Kaffee, Kuchen und Brötchen an dem sehr üppigen Buffet. Mit der offiziellen Begrüßung und Erklärung der Spielregeln durch Caterina, die als Moderatorin auch weiter durch das Turnier führen sollte, und der schwungvollen Erwärmung die von Angelique, Patricia und Stefanie angeleitet wurde, begann das Streetball-Turnier.

Bei dieser vereinfachten Version des Basketballs wird in 3er-Teams auf einen Korb gespielt. Das Team mit den meisten Korbwürfen gewinnt das Spiel. Die Schülerinnen und Schüler der SFD 161 behielten die Teams als Schiedsrichter im Auge und zählten die Punkte. Die Klasse war deutlich an den gesponserten schwarzen Nike-T-Shirts und den orangenen Bandanas zu erkennen.

Neben den Spielen konnten sich die Teilnehmer mit sportlichen Challenges, wie Wandsitzen und Unterarmstütz beweisen. Besonders beliebt war auch die Tombola, da dort Preise wie Aspria-Gutscheine, T-Shirts, Parfüms, Schlüsselanhänger und kostenlose Probetrainingsgutscheine von diversen Fitness-Studios zu gewinnen waren. In der Mittagszeit lockten Hot-Dogs, Waffeln und Erfrischungsgetränke die Schülerinnen und Schüler erneut zum Catering.

An der Rechenstelle saß Melvin, der nicht nur die Spiele auswertete und sie über einen Beamer für alle sichtbar machte, sondern auch die Teams für das Viertel- und Halbfinale vor Ort zusammenstellte. Im spannenden Finale siegte das Team der Klasse IBA (1). Platz zwei sicherte sich die Klasse KBV 172 (1) und im Spiel um Platz 3 gewannen die Schülerinnen und Schüler der WiKo (2).  Alle Teams erhielten eine Urkunde und die Teams, die es bis aufs Treppchen geschafft haben, bekamen nicht nur einen Luftballon, sondern auch Sachpreise in Form von Beuteln, Tickets für ein BER-Volleyballspiel und Kaffeebecher.

Das Turnier war ein voller Erfolg und die glücklichen Gewinner des Turniers, aber auch der Tombola gingen mit einem Lächeln nach Hause. Auch die Ausrichter waren sehr zufrieden mit ihrem Projekt und werden den besonderen Tag noch lange in Erinnerung behalten. (WoA)

Olympia in der Elinor-Ostrom-Schule

Am Dienstag, 20.02.2018, hatten wir einen Hauch von den Olympischen Spielen zu Gast an der Elinor-Ostrom-Schule. Passend zu den zeitgleich stattfindenden Winterspielen in Südkorea besuchten uns im Rahmen des Projekts „Mein Olympia“ die beiden deutschen Weltklasseeisschnellläufer*innen Bente Kraus und Samuel Schwarz. Sie berichteten den beiden Sport- und Fitnessklassen SFV 151 und SFV 161 über ihre Erfahrungen bei den Olympischen Spielen in Sotchi 2014 und Vancouver 2010. Die Begrüßung und Moderation übernahmen dabei Schüler*innen der beiden Klassen, die sich im Unterricht intensiv mit dem Thema Olympia auseinandergesetzt hatten. Dabei gingen Bente Kraus und Samuel Schwarz auch kritischen Fragen zum Thema Gigantismus, Umweltzerstörung und Doping nicht aus dem Weg.

Initiiert wurde die Veranstaltung von der Deutschen Olympischen Gesellschaft, die sich auf die Fahne geschrieben hat, zukünftig regelmäßig Olympiateilnehmer an die Berliner Schulen zu holen.

Alle Teilnehmer*innen waren sichtlich beeindruckt von den vielen Erlebnissen, von denen die beiden sympathischen Athleten sehr anschaulich erzählten. Die Rückmeldungen aller Teilnehmer*innen waren eindeutig: Unbedingt wiederholen! (Grö)

Volleyball der Spitzenklasse

In der letzten Woche vor den Winterferien war es endlich wieder soweit. Die SFV 151 veranstaltete vom 31.01.-01.02.2018 das 19. Volleyballturnier der Elinor-Ostrom Schule. Ungefähr 600 Schüler besuchten die Sporthalle an der Kniprodestraße während der beiden Turniertage.

An beiden Tagen kam es zu spannenden und aufregenden Spielen, die mit einer großen Tombola, Gastauftritten und einem vielfältigen Catering komplettiert wurden. Positiv zu bewerten war die Tatsache, dass alle Spiele fair abgelaufen sind und das Schiedsgericht in keinem Fall eingreifen musste.

Am Mittwoch, sowie Donnerstag spielten jeweils 13 Mannschaften um den von unserem Partner Dojoshop Kozak gesponserten Pokal. Die Stimmung und Atmosphäre in der Halle war ausgezeichnet, sodass die Platzierungsspiele mit Emotionen und viel Jubel verbunden waren.

Zum Ende setze sich am Mittwoch das Team „Chanel Gang“ (SFV 161) durch und gewann den Pokal. Am Donnerstag setzte sich das Team „Return of the Volleykings“ (ERP 151) durch.

Am Ende haben alle Schüler*innen von uns Bewertungsbögen erhalten, um unser Turnier zu beurteilen. Die Bewertung war sehr positiv und spiegelt unsere Meinung wider, dass unser Volleyballturnier ein voller Erfolg war!

Die Klasse SFV 151 bedankt sich bei allen Sponsoren, Helfern und Teilnehmern, die das Turnier zu einem besonderen Event gemacht haben. (Grö)

Volleyballturnier der berufsbildenden Schulen am 22.02.2018

Das Volleyball-Turnier der berufsbildenden Schulen fand am 22. Februar statt und war ein voller Erfolg. Organisiert und durchgeführt wurde es von den Auszubildenden der Klasse „SFD 162“ der Elinor-Ostrom-Schule.

Seit dem 15. Januar liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nachdem die Rahmenbedingen festgelegt wurden, ging es auf Sponsorensuche. Dadurch kamen viele tolle Tombola-Preise in Form von Gutscheinen, Veranstaltungstickets und vieler kleiner Überraschungen zustande. Auch das bereitgestellte Catering fand großen Zulauf. Angeboten wurden sowohl herzhafte, als auch süße Speisen sowie eine Auswahl an erfrischenden und warmen Getränken.

Insgesamt haben sich acht Teams der Berliner Berufsschulen angemeldet. Besonders war der Einsatz des Oberstufenzentrums Informations- und Medizintechnik (OSZ IMT), welches mit mehreren Teams inklusive eines Lehrerteams an den Start ging. Einige Teams reisten in einheitlichen Trikots an und stärkten so das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Das Team der Georg-Schlesinger-Schule sicherte sich den dritten Platz. Den zweiten Platz belegte das Team der Elinor-Ostrom-Schule (OSZ EOS) und als Sieger ging das Team II des Oberstufenzentrums Informations- und Medizintechnik (OSZ IMT II) hervor.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Sponsoren und Teilnehmern für den grandiosen Einsatz bedanken! (Kl)

Erfolgreicher Projektabschluss & Projektübergabe der ERP 151

Unsere Klasse ERP 151 hat sich im Rahmen des dritten und letzten Ausbildungsjahres die letzten Wochen mit fünf „Echt-Projekten“ beschäftigt:

  • Team 1: Erstellung einer neuen Website für die Berliner Sportkommission (Spoko) unter berufsschulsport-berlin.de
  • Team 2: Einführung der Magicline-Software im SF-Bereich als bildungsgangsübergreifendes Projekt
  • Team 3: Erstellung eines neuen Layouts inkl. Einarbeitung neuer SAP-Anleitungen mit Enable Now (ehemals SAP Workforce Performance Builder, datango) für einen Umzug in die SAP-Cloud
  • Team 4: Erstellung von Anleitungen für die Nutzung und Prüfung von Lexware als evtl. 2. Warenwirtschaftssystem an unserer Schule
  • Team 5: Erstellung einer Lerneinheit zu Microsoft Office 2016 (Word, Excel & PowerPoint)

Am 12. und 13. Dezember fand der Projektabschluss und die Projektübergabe vor Mitgliedern der Berliner Sportkommission sowie der Schulleitung statt. Während einige Projekte bereits als abgeschlossen gelten, wurden andere übergeben: Hierbei steht vor allem eine Fortsetzung des Magicline-Projektes mit der Erweiterung um Hardware-Komponenten wie Bondrucker, Kassenschublade, Transponderkarten sowie eines passenden Lesegerätes im neuen Jahr im Vordergrund, die Software-Schulung fand bereits schon am 8. Dezember statt.

Wir danken allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für die geleistete weitestgehend sehr gute Arbeit für die Schule, Herrn Schröder von unserer Schule und Herrn Fahrmeyer vom OSZ Handel 1 von der Berliner Sportkommission und auch insbesondere unseren externen Ansprechpartnern Herrn Poehler von der SAP SE in Berlin sowie Herrn Eismann von der Magicline GmbH in Hamburg für die tolle Unterstützung während der Projektphase! (JunM)

Jugend im Bundesrat

In Artikel 50 Grundgesetz heißt es: "Durch den Bundesrat wirken die Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes und in Angelegenheiten der Europäischen Union mit."

Aber wie funktioniert dieser Mitwirkungsprozess genau?

Diese Frage stand im Mittelpunkt eines zweitägigen Rollenspiels, zu dem das Land Berlin am 14. und 15. November 120 Jugendliche aus Berlin in den Bundesrat eingeladen hatte. Anlass war die Übernahme der Bundesratspräsidentschaft im November 2017.

Schüler und Schülerinnen aus sechs Berliner Schulen, darunter 18 Jugendliche unserer gymnasialen Oberstufe (eine Kooperation der Elinor-Ostrom-Schule mit der Wilhelm-von-Humboldt Gemeinschaftsschule) nahmen an diesem Planspiel teil.

Drei Gesetzesvorlagen bzw. –initiativen standen auf der Agenda: 

  • ein Einwanderungsgesetz für Deutschland
  • die Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers bzw. der Bundeskanzlerin
  • die Einführung einer Quote für emissionsfreie Autos

In Ausschuss- sowie Kabinettssitzungen auf Länderebene arbeiteten sich die Jugendlichen intensiv in diese komplexe Thematik ein, diskutierten Vorlagen und Alternativvorschläge und trafen Entscheidungen, die in der abschließenden Plenarsitzung zur Abstimmung gestellt wurden. Eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen hatte als Pressevertretung die Aufgabe, die Öffentlichkeit über den Stand der Verhandlungen aktuell zu informieren.

Die Koordination von Länder- und Parteiinteressen, das Aushandeln von Kompromissen und die Suche nach Mehrheiten stellten reale Herausforderungen für die Jugendlichen dar, die sie professionell gemeistert haben. Die Praxis ist doch der beste Lehrmeister! (Lam)

Suchtpräventionstag am 16.11.2017

Über 140 SchülerInnen des ersten Ausbildungsjahres nahmen an dem erstmalig in der Pappelallee stattgefundenen Suchtpräventionstag teil. Dabei konnten die SchülerInnen sich 2 von 6 Veranstaltungen aussuchen, die sie dann besuchten. Das Angebot war vielfältig und sollte Jugendliche dabei unterstützen, Risikokompetenzen zu erwerben und verantwortungsbewusst zu handeln:

  • In zwei Räumen berichteten Ex-Suchtbetroffene aus ihrer Drogenzeit und wie sie wieder clean geworden sind.
  • Der interaktive Cannabisparcours informierte über die Wirkungen und Suchtpotenziale des illegalen Suchtmittels Cannabis und sollte bei den SchülerInnen eine kritische Haltung dazu fördern.
  • Bei einer angeregten Pro und Contra- Diskussion zur Legalisierung von Cannabis zwischen dem Hanfverband und dem Koordinator für Schulische Prävention wurden viele Fragen an die beiden Vertreter gestellt.
  • Der Workshop „Digital – voll normal?!“ thematisierte den Medienkonsum und das eigene Nutzerverhalten.
  • Die Berliner Polizei klärte über die Konsequenzen bei auffälligen Drogenkonsum auf.

Aufmerksam und aktiv mit vielfältigen Fragen und Beiträgen beteiligten sich die SchülerInnen an den Veranstaltungen und in den Pausengesprächen wurde lebhaft weiter über das Gehörte gesprochen.

Der erfolgreiche Suchtpräventionstag wird eine Fortsetzung finden, z. B. im OG. (Zwi)

Deutsch-polnischer Austausch 2017 ein voller Erfolg

An unserer Schule ist es bereits sein acht Jahren Tradition, dass wir einen deutsch-polnischen-Schüleraustausch pflegen. Dazu zählt eine Begegnung in Flecken-Zechlin/Berlin in Deutschland und eine Rückbegegnung in Nasutów/Lublin in Polen.

In diesem Jahr fand die deutsche Begegnung vom 7. bis zum 13. Mai 2017 zunächst in der DGB-Jugendbildungsstätte in Flecken-Zechlin mit unserer Klasse ERP 151 statt. Im Vordergrund stand ein Marketing-Projekt als auch freizeitliche Aktivitäten vor Ort. In Berlin war die polnische Gruppe in einem Hostel untergebracht. In den folgenden Tagen stand u. a. eine Besichtigung unserer Schule, der Gedenkstätte Berliner Mauer sowie des Reichstages auf der Agenda.

Die Rückbegegnung fand vor kurzem vom 30. September bis zum 6. Oktober in Nasutów nördlich von Lublin statt. Auch hier fanden zahlreiche freizeitliche Aktivitäten als auch Ausflüge in die nächstgrößere Stadt Lublin statt. Die deutsche Gruppe besichtigte die Partnerschule in Lublin, das Unternehmen DAEWON, das Federn – auch für einen großen deutschen Automobilkonzern – herstellt, das Arbeitsamt sowie stadtbekannte Sehenswürdigkeiten.

Insgesamt waren beide Begegnungen des Jahres 2017 ein voller Erfolg, beide Gruppen harmonierten ausgezeichnet. Wir danken auch Frau Niedbala, Frau Michalczyk, Frau Zwijacz, Herrn Golik, Herrn Kleinmann sowie Herrn Mennicke für die tolle Organisation. Bis zur nächsten Begegnung im Mai 2018! Do zobaczenia wkrótce! (JunM)

Halbfinale erreicht!!!

Die neu formierte Fußballmannschaft der Elinor-Ostrom-Schule erreicht nur mit Mühe das Halbfinale.

Nur im ersten Spiel gegen die Bröndby-Oberschule haben unsere Jungs zeigen können, dass Sie auch im diesem Jahr zu den Favoriten zählen. Klare Dominanz, eine starke Towartleistung und schöne Kombinationen führten letztlich zu einem hoch verdienten 3:0 Sieg. Die Tore erzielten David, Marcelo und Domenic.

Im zweiten Vorrundenspiel gegen das Walter-Rathenow-Gymnasium ging man durch eine schöne Einzelleistung von Marcelo früh in Führung, aber danach lief nichts mehr zusammen: Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren viel zu groß, aus der Abwehr wurden die Bälle mehr oder weniger planlos nach vorne gespielt, so dass der Gegner uns verdient mit 3:1 besiegte. Aufgrund des besseren Torverhältnisses war uns der Halbfinaleinzug jedoch nicht mehr zu nehmen.

Für das kommende Halbfinalspiel am 29.11.2017 gegen die Wilma-Rudolph-Oberschule haben die Jungs Besserung gelobt! Schließlich ist man nur noch ein Spiel vom Finale entfernt…

Die Elinor-Ostrom-Schule wünscht Euch viel Erfolg für das Halbfinalspiel! (vBü)

Die Kunst des Erzählens

Stern­stun­de an der Elinor-Ostrom-Schu­le – Sal­ly Pe­rel er­zählt von sei­nen Er­leb­nis­sen im Nazi-Staat. Be­ein­dru­ckend. Per­fekt!

250 Schü­ler_innen aus ver­schie­de­nen Bil­dungs­gän­gen lausch­ten am 29. Septem­ber zwei Stun­den in der Men­sa den Wor­ten des heu­te 92 Jäh­ri­gen und er­fuh­ren von ihm per­sön­lich, was er im Nazi-Staat er­leb­te, wie er sich fühl­te und wie er als jü­di­scher Mit­bür­ger der Ver­fol­gung ent­kam. Dabei legte er auch seine Gefühle offen, beschrieb seine Zerrissenheit und den inneren Kampf, den der „Hitlerjunge Jupp“, wie er genannt wurde, mit dem „Juden Sally“ austrug.

Als Mitglied der Hitlerjugend war es Sally Perel gelungen, seine jüdische Identität zu verbergen und den Nationalsozialismus zu überleben. Seine Eltern wurden im Ghetto von Lodz ermordet.

Seine Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“ machte Perel einem breiten Publikum bekannt. Sie wurde 1990 unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt.

Sally Perel ist einer der letzten Überlebenden des Holocaust. Er ist seit zwanzig Jahren in jedem Jahr für einige Wochen auf Lesetouren in Deutschland unterwegs, um seine Erlebnisse im Nazistaat vor allem der jungen Generation näher zu bringen und sie aufzufordern, Ras­sis­mus und Fremd­en­feind­lich­keit nie­mals zu to­le­rie­ren.

Die Schü­ler_innen, die gespannt zugehört hatten, bedankten sich bei Sally Perel mit einem langen Applaus.

Wir be­dan­ken uns bei einem alten Freund für die per­fek­te Ge­schichts­stunde. (Kel)

Projekt Juniorwahl

Am Donnerstag, dem 21.09.2017, stellte die Juniorwahl in der Elinor-Ostrom-Schule einen besonderen Abschluss unserer politischen Wochen zur Vorbereitung auf die Bundestagswahlen dar. Mit Plakaten und direkten Wahlbenachrichtigungen wurden alle Klassen und Lehrkräfte zum Wählen aufgefordert.

Auch auf Facebook warben die Schüler_innen, die die Juniorwahl organisiert haben, für die Stimmabgabe, um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. Die Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt zur politischen Bildung an Schulen. Nach einer unterrichtlichen Vorbereitung bildet ein real simulierter Wahlakt parallel zu Bundestagswahlen, Landtagswahlen und Europawahlen den Projekthöhepunkt.

Zweimal berichteten Reporter der Deutschen Welle für je 15 Minuten live aus dem Wahllokal in der Mensa.

Auch an unserem zweiten Schulstandort in der Pappelallee wurde die Juniorwahl durchgeführt.

Die fleißigen Wahlhelfer_innen überprüften die Identität der Wähler_innen, verteilten Stimmzettel und zählten schließlich 668 abgegebene (gültige) Schüler_innenstimmen aus.

Anders als bei der realen Wahl durften alle Schüler_innen unabhängig vom Alter und der Nationalität wählen. (Kel)

Die DirektkandidatInnen des Wahlkreises 83 zu Gast an der Elinor-Ostrom-Schule

„Was unterscheidet die Parteien eigentlich voneinander?“ Diese Frage stellen sich vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 nicht nur viele SchülerInnen und Auszubildende.

Um uns einer Antwort anzunähern und unserem politischen Bildungsauftrag zu genügen, hatten wir die DirektkandidatInnen des Wahlkreises „Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost“ am 15. September zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. So stellten sich Pascal Meiser (Die Linke), Cansel Kiziltepe (SPD), Erik Marquardt (Bündnis 90/Die Grünen), der die verhinderte Canan Bayram vertrat, und Athanasia Rousiamani-Goldthau (FDP) den Fragen der vier ModeratorInnen und den Fragen aus dem Plenum. Timur Husein (CDU) fehlte leider unentschuldigt.

Gestritten wurde vor etwa 250 SchülerInnen und Auszubildenden beispielsweise über den Klimawandel, die Energiewende, die Migration, die innere Sicherheit, den Wohnungsbau und weitere sozialpolitische Aspekte. In einer lebhaften Diskussion wurden kontroverse Positionen, aber auch Gemeinsamkeiten deutlich. Am Ende stand der Appell der Politiker, wählen zu gehen und eine demokratische Partei zu unterstützen.

Ein erstes Feedback unter den Jugendlichen hat gezeigt: Die Diskussion war nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine echte Orientierungshilfe!

Dank gilt den SchülerInnen aus der gymnasialen Oberstufe, die bei der Vorbereitung der Veranstaltung aktiv waren. Und ein großes Lob geht an Antonia, Ella, Sandro und Wido für die souveräne Moderation! (Lam)

Besuch von Stefan Liebich an der Elinor-Ostrom-Schule

In der Woche vom 11.09. bis 15.09.2017 fanden an unserer Schule mehrere Veranstaltungen zur Wahl des deutschen Bundestags statt.

Nach den Jugendverbänden am Montag besuchte am Dienstag der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Pankow, Stefan Liebich, die Elinor-Ostrom-Schule. Dies hat Tradition: Die Schule lädt im Rahmen der politischen Bildung vor jeder Wahl nicht nur die Jugendverbände der Parteien, sondern immer auch prominente Politiker ein, die unter dem Motto „Wählen gehen, Demokratie stärken!“ den Schülern Rede und Antwort stehen. In den vergangenen Jahren waren unter anderem Christian Lindner, Renate Künast, Cem Özdemir, Wolfgang Thierse und Philipp Rösler zu Gast - dieses Mal Stefan Liebich, der den Schülern zu den für die bevorstehenden Wahlen relevanten Themen, aber auch zu anderen Themen Rede und Antwort stand.

Die Themenpalette erstreckte sich von der Wohnungsknappheit in Berlin, der Offenhaltung des Flughafens Tegel, der Steuerpolitik bis zur Türkei- und Migrationspolitik der Bundesregierung. Zu allen angesprochenen Themen stellte Stefan Liebich natürlich auch seine Position und die seiner Partei dar.

Liebich rief die Schülerinnen und Schüler auf, auf jeden Fall wählen zu gehen und damit von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Er verwies dabei auf die Menschen, denen eine freie Wahl verwehrt bleibt und die sich nach den Möglichkeiten in den demokratischen Ländern sehnen. (Kel)

Jugendverbände der Parteien zu Gast an der Elinor-Ostrom-Schule

Wie vor jeder Wahl waren auch vor der Bundestagswahl 2017 die Jugendverbände der Parteien zu Gast an der Elinor-Ostrom-Schule. Die Schülerinnen und Schüler informierten sich an beiden Schulstandorten in den Pausen auf dem Schulhof zu den für die Wahlentscheidung relevanten Themen wie Zuwanderung, Wohnungsbau und Mietpreise, Bildung, Digitalisierung, Sozial- und Steuerpolitik.

Im zweiten und dritten Unterrichtsblock gingen die Vertreter der Jugendverbände in die Unterrichtsräume und stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schülern. Dazu wurde der jeweilige Unterricht unterbrochen. Auch hier erstreckte sich die Themenpalette von bezahlbaren Mieten über die Offenhaltung des Flughafens Tegel bis zur Frage, warum man überhaupt wählen gehen solle, da sich sowieso nichts ändere. Dem widersprachen alle Jugendvertreter. Mit ganz unterschiedlichen Argumenten und Erfahrungen unterstrichen die jungen Vertreter ihrer Parteien die Wichtigkeit des Wählens für unsere Demokratie.

Ziel war, neben der inhaltlichen Information, die Schülerinnen und Schüler davon zu überzeugen, auf jeden Fall wählen zu gehen, sie davon zu überzeugen, dass es nicht reicht, nur zu denken, sondern auch zu handeln, nicht bloß zuzuschauen, sondern sich einzumischen, sei es aktiv in einer Partei oder durch die Stimmabgabe. Dazu riefen auch alle Vertreter der Jugendverbände mit dem Hinweis auf, dass Wahlen und Demokratie nicht selbstverständlich seien, sondern auch durch die Teilnahme an den Wahlen immer wieder verteidigt und gelebt werden müssten.

„Angenehm, unaufdringlich, charmant“ – so beschrieben im Anschluss die Schülerinnen und Schüler die jungen Politiker. (Kel)

Unterricht in der Ausstellung HEIMAT-LOS

Flucht ist derzeit ein allgegenwärtiges Thema. Aber sind Menschen nicht schon immer geflohen - vor Krieg, Verfolgung und Katastrophen? Und sind die persönlichen Schicksale, die hinter jeder einzelnen Fluchtgeschichte stehen, uns nicht näher, als wir glauben? Die Ausstellung "Heimat-Los - Menschen auf der Flucht" stellt acht Menschen und ihre Schicksale vor, die um 1945 und heute nach Berlin gekommen sind. Fotos, Lebenswege und Zitate zeigen, dass Flucht und die Suche nach Schutz feste Bestandteile unserer Geschichte - oft unserer ganz persönlichen Geschichte - sind. Die Ausstellung stand 6 Wochen in der Aula in unserem Standort in der Pappelallee. Unterricht in der Ausstellung: Die SchülerInnen sehen sich die Biografien an, suchen aus den Texttafeln die Fluchtgründe und recherchieren anschließend am Rechner die Hintergründe. Dabei haben wir entdeckt, dass Frau Winkelmann, geborene Jacks 1942 mit ihrer Mutter und Schwester in die Pappelallee 77 gezogen ist. Sie war die Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters. Der Vater wurde deportiert und ermordet. Das Haus liegt schräg gegenüber von unserer Schule. "Heimat-Los - Menschen auf der Flucht" ist eine Initiative von Burchardt Immobilien und Freunden, realisiert mit Kirschendieb und Perlensucher Kulturprojekte in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten des Bezirksamtes Reinickendorf, Oliver Rabitsch. (Ell)

Lesung und Gesprächsrunde mit Mo Asumang

Als Kind wurde Monika Asumang wegen ihre Hautfarbe gehänselt, als Erwachsene mit dem Tode bedroht. In ihrem 2016 veröffentlichten Buch "Mo und die Arier - Allein unter Rassisten und Neonazis" beschreibt Mo Asumang, wie sich Rassismus auf der eigenen Haut anfühlt. Sie trifft weltweit Rassisten, Neonazis, Pegida-Mitläufer, Angehörige des Ku-Klux-Klan und chattet sogar auf Nazi-Datingplattformen. Ihr Ziel ist es, den Kreislauf von Wut, Hass und Gewalt zu unterbrechen. Die TV-Moderatorin Mo Asumang ist seit 2014 Botschafterin gegen Rassismus für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Am 4. Juli 2017 hat sie in der Elinor-Ostrom-Schule ihr Buch und ihren Film „Die Arier“ vorgestellt. (Ell)

Präsentationen der Profile der individualisierten gymnasialen Oberstufe am 21.04.2017

Am Freitag, 21.04.2017, hatten die Schülerinnen und Schüler unserer individualisierten gymnasialen Oberstufe (Ostrom-Humboldt-Oberstufe) die Gelegenheit, die in den vergangenen Monaten durchlaufenen Profile und ihre erstellten Ergebnisse zu präsentieren.
 
Zur Erinnerung: Eine Besonderheit unseres Schulversuchs ist der fächerübergreifende Ansatz: Die Schülerinnen und Schüler durchliefen in den letzten Monaten im Sechswochenrhythmus unsere vier Profile Start Up, Welt designen, Weltenbummler und „Zurück in die Zukunft“. Innerhalb der Profile bearbeiteten die Lernenden fächerübergreifend besondere Problem- und Fragestellungen. Die klassischen Fächer blieben dabei eher im Hintergrund. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler nun kurz vor Ostern gut informiert und ihren Vorlieben folgend ihr Profil für die Kursphase und damit einen Teil ihrer Prüfungsfächer festlegen.
 
Weitere Informationen zu den Profilen und den enthaltenden Fächern gibt es hier.
 
Am Freitag konnten Eltern, Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs der WvH-Gemeinschaftsschule, Gäste aus der Senatsschulverwaltung und interessierte Kolleginnen und Kollegen das bunte Potpourri aus Kunstwerken, Videos, Gründermappen und Präsentationen bestaunen. Nach der Eröffnung durch die Schulleiterinnen Frau Bauch (Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule) und Frau Möckelmann (Elinor-Ostrom-Schule) liefen den ganzen Vormittag Präsentationen und an Informationsständen wurden insbesondere die Schülerinnen und Schüler der WvH-Gemeinschaftsschule über die Profile informiert.
 
Eröffnungsrede der Schulleiterinnen
Eröffnungsrede der Schulleiterinnen
 
Einige Impressionen können den Bildern entnommen werden.
 
 
An dieser Stellen möchten wir uns bei allen beteiligten Schülerinnen und Schüler, bei den Organisatorinnen Frau Salden (komm. Pädagogische Koordinatorin) und Frau Brandl sowie allen Lehrerinnen und Lehrern der gymnasialen Oberstufe bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Leiterin der gymnasialen Oberstufe Frau Grimm und den beiden Schülleiterinnen Frau Bauch und Frau Möckelmann.
 
Interesse an der individualisierten gymnasialen Oberstufe geweckt? Dann jetzt schnell anmelden! (Pat)
 

Dickes Lob für unseren ERP-Bereich aus der Wirtschaft

Referenz

Sehr geehrter Herr Jungwirth,

im Zuge seiner Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten für Informationsverarbeitung (ERP) mit Fachhochschulreife konnten wir einem Schüler die Möglichkeit geben, sein dreimonatiges Betriebspraktikum - welches im 2. Lehrjahr stattfindet - im Einkauf der Vivantes Service GmbH zu absolvieren.

Die Zusammenarbeit mit der Elinor-Ostrom-Schule war für Vivantes von Beginn an äußerst professionell, sehr konstruktiv und ergebnisorientiert.

Der Vivantes Konzern nutzt die Unternehmenssoftware der Firma SAP. Somit konnte ihr Schüler sein bereits erlangtes Fachwissen im Bereich des Einkaufs einbringen, festigen, ausbauen und vertiefen. Der durch die Schule vermittelte hohe Praxisbezug ist als ein Grundstein der ausgezeichneten Zusammenarbeit zu bezeichnen.

Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Kischkat
Abteilungsleiter Operativer Einkauf

Schüler

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